... wir hoffen, daß die Moden an uns vorübergehen und wir trotzdem aktuell sind!
Architektur wird von uns immer im baulichen, geschichtlichen wie im sozialen Zusammenhang gesehen - als ganzheitlicher Entwurf, immer im Kontext auch wenn es nur um den Entwurf eines einzelnen Gebäudes geht.
Die Eingliederung in das Gewachsene, der organische Ablauf von Räumen von Außen nach Innen und von Innen nach Außen ist eines der Hauptthemen. Es werden klare Entwurfskonzepte verfolgt, die eine richtig verstandene Einfachheit ergeben, die sich auf das Wesentliche konzentriert.
Unsere Architektur soll eigenständig und auch zeitgemäß sein, ohne den
Anspruch auf Sinnlichkeit zu verlieren. Sie dient immer dem
Menschen.
Architektur wird von uns immer noch als Ausdruck kultureller
Leistung einer Gesellschaft verstanden.
Wir sehen aber auch den immer größer
werdenden Einfluss der Medien, in denen Hyperlinks wichtiger sind als räumliche
Bezüge. Die Transformation der Konstruktion wird zu einem sensiblen Interface
zwischen umbauten Raum und umgebender Umwelt.
Dem Charakter von Gebäuden und insbesondere ihrer Oberflächen fällt eine
zentrale Rolle zu, wenn sie nicht in der globalen Vereinheitlichung weiter an
Bedeutung verlieren.
Wir sehen auch eine Chance zur Humanisierung von Lebensfeldern durch den
Einsatz digitaler Technik, alternativen Energie sowie den bewussten Einsatz von
Baumaterialien.
Wir sind auch der Meinung, dass es gelingen könnte durch
Denk- und Handlungsprozesse, die auf kybernetischer Grundlage basieren die
zunehmende Komplexität der Geschehnisse bzw. Ereignisse voraussehbarer oder
vermeidbarer zu machen.
Prof. Rüdiger Kramm





