Das Projekt ist in seiner Gesamtanlage und Außenwirkung auf die Passage bezogen. Diese durchschneidet nicht einen Gebäudeblock, vielmehr lehnen sich die Blockhälften an die Passage an und formen markante Kopfbauten aus, welche die Passageneingänge wechselseitig betonen. Die Nutzungsmischung aus Läden, Büros und einer großen Anzahl von Wohnungen schafft eine lebendige innerstädtische Atmosphäre.
In der Stadtmitte von Mainz, am westlichen Rand der Altstadt
durchschneidet die Lotharpassage einen Gebäudekomplex aus
den Anfängen der fünfziger Jahre, als Verbindung zwischen
dem Dom und der großen Bleiche, bzw. dem Hauptbahnhof.
Ziel der Baumaßnahme war es, die vorhandene Bebauung
durch einen neuen, fünf- bis sechs geschossigen Komplex mit
einer überdachten Passage zu ersetzen.





